Dauerhaft verfugtes Straßenpflaster


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Pflasterflächen auf Bettungsmörtel mit Pflasterfugenmörtel optimal dauerhaft zu verfugen und auch zu planen, ist das Ziel dieser laufend aktualisierten Ausarbeitung aus der Praxis für die Praxis. Denn viel zu viele Pflasterschäden sind auf fehlende Kenntnisse der Besonderheiten in der gebundenen Pflasterbauweise zurückzuführen. Unzureichende Materialkenntnisse über Bettungs- und Fugenmörtel sowie vermeidbare Ausführungsfehler kommen hinzu. Berücksichtigt man die Seltenheit dieser Bauweise im Vergleich zu allen anderen Formen des Straßenbaus und den nahezu generell bestehenden Zeitdruck der Beteiligten, ist dieses in gewissen Grenzen nachvollziehbar.

Die gebundene Bauweise wurde kürzlich zur Sonderbauweise erklärt. Bis auf europäischer Ebene neue Richtlinien erstellt sind, müssen Planung und Ausführung die relevanten allgemeinen Teile des derzeit in Deutschland geltenden Regelwerks besonders sorgfältig beachten, um eine eventuell teure Haftung im Schadenfall zu vermeiden. Diese Website soll eine möglichst vollständige Möglichkeit bieten, auf die erforderlichen Informationen schnell zugreifen zu können und fachspezifisches Wissen aufzufrischen.

Der kurz gefasste Haupttext je Kapitel führt die zu stellenden technischen Anforderungen auf. Den nachfolgenden Begründungen können Sie bei Bedarf das jeweils erläuternde Warum samt Fundstellennachweisen entnehmen. Eine Zusammenstellung (siehe Anhang) nur der Anforderungen soll dem eiligen Leser einen schnellen Überblick geben. Ein Klick auf ein interessierendes Schlagwort führt in einem neuen Fenster zu den jeweils zugrunde liegenden Argumenten.

Auch wenn Sie nur die Antwort auf eine bestimmte Frage suchen, sollten Sie die Website mit allen Begründungen wenigstens einmal vollständig lesen. Denn selbst versierte Fachleute werden Hinweise finden, die ihnen nicht mehr oder noch gar nicht geläufig waren, beziehungsweise dass ihnen schadenträchtige Verknüpfungen bislang nicht in der wünschenswerten Deutlichkeit bewusst waren.

Befahrene öffentliche Pflasterflächen, üblicherweise auf gebundener Tragschicht, stehen hier im Focus. Unbefahrene und / oder private Pflasterflächen werden im Sinnzusammenhang mit öffentlichen nur am Rande mit beschrieben. Neben- und Rastanlagen, Parkplätze, Feuerwehrwege, Gleisanlagen sollen hier nicht näher behandelt werden. Es können dazu die erforderlichen Bauweisen aus dem Abschnitt 5. der RStO 01 Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen, FGSV, Köln, Ausgabe 2001, entnommen werden, ebenso die zugehörigen einschlägigen Technischen Regelwerke in Abschnitt 2.1. a. a. O.. Daneben können dafür häufig auch hier aufgeführte Erkenntnisse zu den "normalen" befahrenen Pflasterflächen genutzt werden.

Die bis Mitte 2010 gültige Fassung dieser Website wurde umfassend neu bearbeitet. Sie beruft sich auf gültige Regelwerke oder weist im Falle der Dehnungsfugenproblematik ausdrücklich auf fehlende wissenschaftliche Untermauerung hin. Eigene wissenschaftlich noch nicht exakt erforschte Grundgedanken zur Impulsbelastung der beteiligten Fugen- und Bettungsmörtel wurden herausgenommen, nachdem trotz vielfacher Nutzung kein Ingenieur von sich aus dazu beitrug, meine als Betriebswirt (VWA) ohne ingenieurmäßige Ausbildung erstellten Näherungsrechnungen aufgrund seiner Ausbildung zu vervollkommenen.

An dieser Stelle sei noch einmal all jenen Kollegen und Geschäftspartnern gedankt, die in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten mit der Weitergabe ihrer Erfahrungen zu Details der hier behandelten gebundenen Bauweise in erheblichem Maße dazu beitrugen, diese Webseite so umfassend und praxisbezogen wie nun vorliegend zu gestalten. Weitere Anregungen und Ergänzungen, insbesondere auch Korrekturen möglicher Fehler, sind hoch willkomme
n.

Stand: 14.03.2011


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